…wer sich jetzt Master nennen darf?

Erst kürzlich hat meine Schwägerin Theresa einen Blogbeitrag verfasst, als ihr Erstgeborener Franz Josef seinen ersten Schultag hatte. Während mein Neffe seine ganze Schullaufbahn noch vor sich hat, schloss meine Erstgeborene Stephanie ihr Studium Entrepreneurship & Tourism samt Lieblingsfach „Strategisches Management im Tourismus - mit Schwerpunkt Familienunternehmen" ab. Bei ihrer Sponsion konnten wir sie nun so richtig hochleben lassen.

Wir alle standen natürlich immer hinter unserer Stephanie, speziell wenn sie sich in ihren heißen Prüfungsphasen befand. Die letzten zwei Wochen vor der finalen Abschlussprüfung werden wir besonders gut in Erinnerung behalten, denn wir haben mit ihr „mitgelitten“.
Trotz ihrer sehr guten Vorbereitung konnten wir ihre Nervosität und Anspannung ansehen. Gerne hätten wir ihr da ein Schäufelchen davon abgenommen. Aber jetzt ist alles überstanden und wir konnten in Ruhe noch einmal gemeinsam auf Stephanies Studienzeit zurück blicken.

Bei Stephanie überwiegt in erster Linie der Stolz und die Motivation, das Gelernte nun im Betrieb umzusetzen. Andererseits ist sie natürlich wehmütig, denn Innsbruck ist ihr in den letzten zehn Jahren sehr ans Herz gewachsen. Wir sprechen hier über Stephanies Zeit an der Höheren Lehranstalt für Tourismus VILLA BLANKA, dem Bachelor- und schließlich Masterstudium.

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Im Kreise der Kommilitonen

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als Stephanie an der VILLA BLANKA maturiert (ihr Reifeprüfung/Abitur abgelegt) hat. „Nie wieder lernen“, tönt es mir heute noch in den Ohren. Weiter die Schul- bzw. Studienbank zu drücken, war so ziemlich das allerletzte an das meine Tochter dachte.

Doch nach einem Arbeitsjahr und einem Aufenthalt in Amerika hat Stephanie sich doch entschlossen, den Bachelor in Angriff zu nehmen. Hier hat sich dann recht rasch gezeigt, dass Stephanie es nicht beim Bachelortitel belassen wollte. So hat sie sich noch vor den Prüfungen für das Masterstudium beworben, zu dem sie auch gleich aufgenommen wurde.

Schlussendlich verdankt Stephanie ihrer Wissbegierde auch die teils mit dem Studium verbundenen Auslandsaufenthalte in Kanada, den USA und auf Hawaii.

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Gehörig wurde gefeiert!

An Fächern wie Marketing hat sie den größten Gefallen gefunden und Stephanie denkt auch, dass ihr durch das Studium die generelle Ansichtsweise erleichtert wurde. Sie sieht nun das große Ganze auf einen Blick und erhält nun ganz einfach den Überblick. Zusätzlich schafft sie es noch besser in Zahlen und Fakten zu denken und lässt sich nicht von subjektiven Gesichtspunkten „ablenken“, sodass ihr Fokus auf der Sichtweise des Gastes liegt.

Ich wollte natürlich auch wissen, was sie am wenigsten und was am meisten vermissen wird, jetzt wo das tägliche Lernen wegfällt. Am wenigsten sind es wohl die vielen Projektarbeiten, denn sowohl die Bachelorarbeit als auch Masterarbeit waren mit großem Aufwand verbunden, vor allem wenn man bedenkt, dass Stephanie auch immer voll gearbeitet hat. Ihre Freunde, die nun alle sehr verstreut sind, wird sie am meisten vermissen. Auch das Studentenleben an sich mit dem Gefühl doch „frei“ zu sein, wird meiner Tochter etwas abgehen.
Jetzt wo Stephanie fertig mit ihrem Studium ist, habe ich gefragt, was sie ihrem Cousin Franz Josef für seine Schullaufbahn mitgeben möchte. „Genieße es, auch wenn man es erst nicht meint, die Schulzeit ist so schnell vorbei! Schließe viele Freundschaften und achte immer darauf, dass sich wahre Freunde erst mit der Zeit herauskristallisieren. Und das Gute, genau auf die kannst du ein Leben lang zählen!“.

THERESA-Beitrag von Christa Egger

Christa Egger

Organisationstalent Christa sorgt mit ihrer fröhlichen Art an der Rezeption für Ordnung. Egal ob Anfrage, Buchungen oder auch als Ansprechpartnerin für die THERESA-Gäste - Christa hat für jeden ein offenes Ohr.

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