Gekurbelt nicht gerührt!

Wie der THERESA-Honig ins Glas kommt…

Sein Name ist Egger, Stefan Egger! Bei ihm kommt die Wabe gekurbelt ins Glas und nicht gerührt 😉 Ich schreibe hier natürlich nicht von einem britischen Geheimagenten sondern vielmehr über einen österreichischen Küchenchef mit besonderem Hobby.

Wie Stefan dazu kam Herr über 12 Bienenvölker zu werden, können alle Interessierten hier nachlesen. In diesem Blogbeitrag beschäftigen wir uns damit, wie der süße THERESA-Honig ins Glas und somit auch schon fast auf den Tisch der Gäste kommt.

Das mit der Honiggewinnung klingt ja doch recht einfach. Bienenvölker halten, Honig ernten, ins Glas füllen, Deckel drauf – fertig! Doch getäuscht, es braucht hier ein paar Arbeitsschritte mehr.

Stefans Bienen produzieren den THERESA HonigMeist Ende Mai wird das erste Mal „geschleudert“. In diesem Jahr geht das ganz Spektakel etwas später über die Bühne, denn aufgrund der Witterung hatten es die fleißigen Bienchen bisher nicht besonders eilig. Aufgrund der Kälte sind die Bienen aktuell etwas in Verzug, jedoch holen sie bei voller Waldblüte auf. Das „Werkeln“ der Bienen können sich Gäste auch bei jeder geführten Kräuterwanderung ansehen, denn die Route verläuft am Bienenhaus vorbei.

Honig Waben mit dem THERESA HonigWährend viele Imker heute auf die Variante einer Honigschleuder mit Elektromotor zurückgreifen, wird im THERESA noch händisch gekurbelt. Stefan macht dies auch mehrfach in der Saison, dafür friert er die Waben ein und schleudert sie erst wenn er sie braucht. Gäste können auch beim Schleudern bzw. besser gesagt beim Kurbeln im Hotel mit dabei sein. Das Mitkurbeln ist durchaus erwünscht, denn das Kurbeln kann mit der Zeit auch durchaus anstrengend werden.

Doch bevor gekurbelt wird, fallen noch einige Arbeitsschritte an. Der Raum muss auf ca. 28 Grad temperiert werden, sonst wird der Honig nicht flüssig genug. Dann erfolgt nochmals eine gründliche Reinigung. Im nächsten Schritt wird die Wabe „entdeckelt“, dann geschleudert und abgeseiht. Dann braucht der Honig erstmal etwas Ruhe. Im Anschluss wird der Schaum abgeschöpft. Erst dann kann er in die Gläser gefüllt werden. Als letzten Arbeitsschritt empfehle ich dann das Schmieren auf eine Scheibe duftendes Bauernbrot 😉

Mahlzeit!

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  1. […] den Beiträgen „Wie der THERESA Honig ins Glas kommt“ und „Summ summ summ! Bienchen summ herum!“ wurde die Herstellung des THERESA-Honig bereits […]

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