Rach’ngia‘

Das „Räuchern“ gehört bei uns im Zillertal zum Brauchtum dazu wie die „Drei Heiligen Könige“ zur Krippe. Bei uns wurde am 5. Jänner, dem Vorabend des Dreikönigs-Tages, unser traditionelles Rach’ngia‘ abgeschlossen.

Zweimal waren wir davor schon unterwegs, am Heiligen Abend und dem Silvesterabend, der ersten und der zweiten Raunacht, der insgesamt drei Raunächte. Die drei wichtigsten Utensilien für das Räuchern sind unser gutes altes Bügeleisen (mit dem wir früher sogar Hemden gebügelt haben), die Glut und der geweihte Weihrauch. Unter des Gebetes gehen wir, wie es Brauch und Tradition verlangen, durch unser THEREA, verbreiten den Weihrauch und segnen im Anschluss mit etwas Weihwasser die Räume.

Durch das Räucherritual sollen die bösen Geister des vorangegangenen Jahres ausgetrieben und Gesundheit und Glück ins Haus geholt werden. Für ein gesundes und glückliches 2016 haben wir den Weg geebnet und uns den Segen von oben geholt.

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