Die weite Reise eines ganz besonderen Kamins

 Von Schweden über München ins Zillertal

Gemütlichkeit kann man nicht kaufen – aber einen schönen Kamin, der zu selbiger maßgeblich beiträgt. So habe auch ich vor nun gut 22 Jahren mit der Ersteigerung eines Kamins, der als Herzstück unseres eigens nach ihm benannten Restaurants gilt, auch im übertragenen Sinne ein bisschen „Wärme“ ins THERESA geholt. Die Geschichte dieses Unikats begann etwa im 18. Jahrhundert

Schwedische Einrichtung gibt’s nicht nur bei IKEA

Hotel Theresa | KaminMein geliebter Kamin, eine äußerst wertvolle Antiquität, stammt ursprünglich aus Schweden. Dort stand er auf einem Hof, das muss ungefähr im 18. Jahrhundert gewesen sein. Eine reiche Münchner Familie hat diesen dann für ihr neu eröffnetes Hotel „Vier Jahreszeiten“ gekauft.

Dort stand der eine sehr, sehr lange Zeit und hat vielen Einheimischen und Gästen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn seine wärmenden Flammen leise knisternd verschneiten Winterabenden das gewisse Etwas verliehen haben.

Immer wie der fiel er auch mir auf, wenn ich mit meinem SiegalKamin | Hotel THERESA Kaminstube durch München spaziert bin und insgeheim hoffte ich, dass solch ein Prachtstück irgendwann in unserem THERESA stehen würde.

Nach einiger Zeit machte mich dann ein Antiquitätenhändler darauf aufmerksam, dass eben dieser Kamin zum Verkauf stand, da das Hotel zu einem Bürogebäude umgebaut werden sollte. Ich war – wortwörtlich – Feuer und Flamme und konnte ihn schließlich auch ersteigern. Der Preis war hoch, aber der Kamin ist jeden einzelnen Groschen wert.

Die Reise zu uns ins THERESA gestaltete sich etwas schwierig, da es zu dieser Zeit, 1994, nicht so einfach war, die Grenze mit einem Kamin im Hotel TheresaSondertransporter zu passieren. Doch auch diese Hürde haben wir genommen und so kam der offene Kamin ins Zillertal.
Ein befreundeter Ofensetzer-Meister hat ihn dann für uns eingebaut und seither sorgt er im Kaminrestaurant für eine gemütliche Atmosphäre. Was könnte besser in ein Wellness Genießer Hotel passen, also solch ein antikes Prachtstück? Er ist ein Unikat und ich muss zugeben, dass ich wirklich stolz bin, ihn nach so langer Zeit endlich in MEIN THERESA geholt zu haben. Jetzt im Winter freue ich mich ganz besonders auf die Abende, wenn unsere Gäste verträumt ins Kaminfeuer blicken und ihren Aufenthalt bei uns noch ein bisschen mehr genießen.

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